Teilnahme am Holocaustgedenktag
- 25. Jan.
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Aktualisiert: 25. Jan.
Am 24.01.2026 nahmen wir am Holocaustgedenktag in der IGS Augustfehn teil. Die Veranstaltung stand unter dem Gedanken: „Wir laden Sie ein, sich mit uns zu erinnern, beieinanderzustehen und auch in der Gegenwart wachsam zu sein, dass sich unmenschliche Gräueltaten wie die des Holocausts nicht wiederholen mögen.“

Nach einleitenden Worten der Veranstalter Norbert Zwingmann und Frank Ritterhoff hielt Apens Bürgermeister Matthias Huber eine kurze Rede. Es folgten Gedenkworte zum Holocaust sowie eindrucksvolle Informationen zum Thema „Deportationszüge – Halt in den Bahnhöfen Augustfehn und Apen“, die den regionalen Bezug der historischen Verbrechen noch einmal deutlich machte und das Geschehen greifbar werden ließ.
Nach einem gemeinsamen Mittagsimbiss hielt Dr. Tilman Tarach, Jurist und Antisemitismusforscher aus Berlin, eine Rede. In seinem Vortrag mit dem Titel „Wurzeln eines heiligen Hasses: Vom christlichen Antijudaismus zum Dschihad gegen Israel – Zum Zusammenhang von christlicher, postchristlicher und islamischer Judenfeindschaft“ beleuchtete er die historischen und ideologischen Linien des Antisemitismus bis in die Gegenwart.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Kornèl Kresz-Gundrum mit seinem Marimbaphon, das dem Gedenken einen würdevollen Rahmen verlieh. Zum Abschluss gab es Dankesworte und eine Verabschiedung der Teilnehmenden.
Unser herzlicher Dank gilt den Organisatoren, den Helfenden sowie allen Besucherinnen und Besuchern. Die Veranstaltung war sehr würdevoll gestaltet und vermittelte viele neue und wichtige Erkenntnisse zu diesem schrecklichen Thema. Besonders beeindruckend waren die zahlreichen Gespräche und der offene Austausch unter den Anwesenden.
Veranstaltungen wie diese machen deutlich, wie wichtig Erinnerung, Aufklärung und Wachsamkeit sind. Sie führen uns vor Augen, dass Demokratie, Menschenwürde und gegenseitiger Respekt keine Selbstverständlichkeit sind, sondern immer wieder aktiv gelebt und verteidigt werden müssen. Gerade in der heutigen Zeit ist es entscheidend, demokratische Werte zu stärken und gemeinsam dafür einzustehen, dass sich die Verbrechen der Vergangenheit niemals wiederholen.























